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Zeugen Jehovas-Aussteigerin: Wie ist das Leben danach?

Rund 165.000 Menschen in Deutschland gehören der Religionsgemeinschaft Zeugen Jehovas an. Die Religionsgemeinschaft glaubt an Harmagedon – eine apokalyptische Endzeitschlacht, bei der alle Menschen vor ein jüngstes Gericht kommen und nur die Frommen überleben.Die Zeugen Jehovas geben genau vor, wie Mitglieder ihr Leben zu leben haben und ächtet diejenigen, die diese Regeln nicht befolgen oder aussteigen. Zu den Regeln gehört unter anderem, dass sie keine Bluttransfusion erhalten dürfen, weil diese als Verstoß gegen das göttliche Gebot gesehen werden. Ihnen wird abgeraten an Wahlen teilzunehmen, da sie dadurch eine weltliche Regierung unterstützen, die ihrer Ansicht nach unter Einfluss des Teufels steht. Zu AussteigerInnen herrscht ein in strenges Kontaktverbot, auch wenn es sich um Familienmitglieder handelt. Das baut großen Druck auf. Dennoch, immer mehr junge Menschen steigen aus der Religionsgemeinschaft aus – vor allem diejenigen, die in die Zeugen-Gemeinde reingeboren wurden. Sie merken irgendwann, dass das Leben, das sie kennen, nicht das Leben ist, das sie führen wollen. Reporterin Alina Schulz trifft eine junge Frau, auf die genau das zutrifft und erfährt, wie ihr Leben als Zeugin Jehovas war, wie sich ihr Leben seit ihrem Ausstieg verändert hat und wie sie geschafft hat, sich von jetzt auf gleich ein vollkommen neues Leben aufzubauen.

Reporterin: Alina Schulz

Schnitt: Danny Breuker

Kamera: Jurek Veit

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Written by deje

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